Projekt:

Leistungen:

Erweiterung eines Wohnhauses

Leistungsphasen 1-9
Ansicht Garten Bestand Brunnengründung Ecke vorne
Giebelwand mit Bodenplatte Anbau Holzkonstruktion Längsseite
Blick in Richtung Garten Innenausbau
Bemusterung Wandfliesen Fassade Gartenseite
Fassade Gehwegseite Fassade Gartenseite 2
Stufen Gartenseite

Aufgabe

Das 1952 errichtete kleine Siedlungs-Reihenendhaus sollte durch einen Anbau erweitert werden, da im Erdgeschoss kein WC vorhanden war und es einen nur etwa 15 m² großen Wohnraum gab.

Umsetzung

Bei dem Bauvorhaben waren zwingend die Festlegungen der Erhaltungssatzung der mit Mitteln aus dem Marshallplan erstellten ECA-Siedlung einzuhalten. Eine kontrovers geführte Auseinandersetzung mit dem Planungsamt verzögerte den Planungsprozess bzw. die Erteilung der Baugenehmigung. Letztlich konnte aber ein Anbau realisiert werden, der den Wünschen der Bauherren im vollen Umfang entsprach. Wegen der äußerst schwierigen Zugänglichkeit der Baustelle über den öffentlichen Gehweg (mit Differenzstufen) wurde die Ausführung mit einer Holzkonstruktion gewählt. Der vorgefundene, aufgeschüttete Boden im Bereich der Fundamente und eine hier kreuzende, vorhandene Grundleitung machte eine aufwendige Brunnengründung erforderlich. Die ausgeführte, giebelseitige Erweiterung beinhaltet ein barrierefreies Duschbad mit WC und einen Wohnraum. Der Anbau wird über eine neu geschaffene Türöffnung in der Giebelwand des Bestandshauses erschlossen und ist zusätzlich durch einen separaten Nebeneingang zugänglich. Oberlichtartige Fenster in der Außenwand zum Nachbargrundstück verhindern nicht gewollte Einblicke. Zum Garten hin öffnet sich der Anbau mit einer großen, bodengleichen Fenster-/Türanlage und schafft so viel Licht und einen Übergang zur Außenanlage. Die farbig im Lichtgrau behandelte, Holzoberfläche der Deckel/Bodenschalung der Fassadenflächen sowie die an den vorhandenen Giebel angelehnte Pultdachfläche bewirken zurückhaltend, aber doch deutlich sichtbar die Eigenständigkeit des Erweiterungsbau.


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