Projekt:

Leistungen:

Erweiterung eines Wohnhauses

Leistungsphasen 1-9
Anbau Gartenseite Arbeitszimmer Garten
Arbeitszimmer Giebel Modell
Treppe zum Dachgeschoss Eingangspodest gesamt

Aufgabe

Das bestehende Wohnhaus verfügte nur über ein für einen heranwachsenden Jugendlichen viel zu kleines Kinderzimmer.

Umsetzung

Die Erweiterungsmöglichkeit bestand aufgrund der Grundrisse des Wohnhauses nur auf der Gartenseite und hier auch nur mit Verzicht auf vorhandene Fenster. Im Erdgeschoss war die Erschließung leicht zu lösen. Aus dem kleinen Kinderzimmer entstand ein Flur über den man in Anbau gelangt. Das Küchenfenster konnte geschlossen und Ersatz in der Giebelwand geschaffen werden. Im Untergeschoss führte die Baumaßnahme zu einem Durchgangszimmer.
Bei der Ausführung der erdgeschossigen Erweiterung wurde im Gegensatz zum Ausbau des Untergeschosses (Mauerwerksbau mit Stahlbetondecke) die Holzskelettbauweise bevorzugt. Das ließ Raum für einen großen Anteil an Eigenleistung. Der Zimmerer erstellte die Konstruktion und die Bauherren führten die Boden-Deckel-Schalung aus und beplankten die Innenseiten. Zellulose wurde als Wärmedämmung eingeblasen und sorgt für ein ausgeglichenes Raumklima. Um dem so genannten Barackenklima bei Holzbauten entgegen zu wirken, wurde vor dem Bekleiden der Innenwandflächen mit Gipskartonplatten eine 4cm dicke Holzwolleleichtbauplatte als Speichermedium eingebaut.


« vorigesnächstes »

« alle Projekte
www.architektur-schulte.de © 2011 - 2018 Rolf Schulte