Projekt:

Leistungen:

Sanierung und Ausbau Baudenkmal (NL)

Leistungsphasen 1-9
Dachgeschoss Schäden Rückseite Decke über OG Bestand
Dachschaden Dachstuhl
Boden über Tonnengewölbe Decke über EG
Erdgeschoss Mauerarbeiten Diele EG
Treppe EG Essplatz mit Treppe
Wohnen Wohnen von oben
Treppe vom Kreuzgewölbe zum EG Bad
Hauseingang

Aufgabe

In einer denkmalgeschützten Hofanlage sollte der Gebäudeteil der früheren Mühle sowie die Wohnung des Müllers zu Wohnzwecken ausgebaut werden.

Umsetzung

Die niederländische Denkmalschutzbehörde bestand auf dem Beibehalten des geschlossenen Charakters der Vorderfront mit den wenigen, vorhandenen Fassadenöffnungen. Zusätzlichen, neuen Fensteröffnungen konnte zugestimmt werden, wenn z.B. aufgrund der Planung notwendige Fenster für Aufenthaltsräume erforderlich werden sollten. Diese Möglichkeit wurde weitgehend (aus)genutzt. Auf der äußeren Dachfläche waren zunächst Dachgauben geplant, deren Genehmigung bei den ersten Gesprächen mit der unteren Behörde in Aussicht gestellt wurde. Der Reichdienst für Denkmalschutz lehnte diesen Vorschlag kategorisch ab. Auf der hofseitigen Dachfläche durften anstelle von Dachgauben großflächige Dachflächenfenster eingebaut werden. Ein fehlender, aber gewünschter Hauseingang auf der Straßenseite konnte nach großen Widerständen in einer vorhandenen Wandöffnung im Bereich des Kreuzgewölbes realisiert werden. Für eine zweite, geplante Wohnung oberhalb des Kreuzgewölbes musste ein separater Zugang geschaffen werden, der über eine neue Stahltreppe innerhalb der Tordurchfahrt zum Innenhof erschlossen wird. Neben dem Erhalt und der Sanierung möglichst vieler historischer Bauteile wurden bei der Ausführung als Kontrast auch Materialien wie Stahl und Sichtbeton eingesetzt. Die Innenwandflächen der Außenmauern wurden mit einem Lehmputz versehen, der sich Feuchte regulierend auf das Raumklima auswirkt.


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